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Newsletter 2 / 2016 (April)

Liebe DEAB-Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser,

die Agenda 2030 mit ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen wurde im September vergangenen Jahres von 193 Staatschefs beschlossen. Sie ist für alle Länder gleichermaßen gültig.
Globale Nachhaltigkeit erfordert Veränderungen überall auf der Welt. So gesehen, macht die Agenda 2030 alle Länder zu Entwicklungsländern. Entwicklungspolitik wird zur Nachhaltigkeitspolitik im globalen Maßstab. Für jedes Land ergeben sich aus der Agenda 2030 spezifische Herausforderungen, entsprechend den jeweiligen nationalen Gegebenheiten, Kapazitäten und Prioritäten.
Auch Baden-Württemberg benötigt eine Agenda 2030, die systematisch zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele beiträgt. Das sind Ziele, die primär die Bevölkerung in Baden-Württemberg betreffen, wie den gleichberechtigten Zugang zu Bildung, die Reduzierung der Anzahl der Armen oder die Verringerung des Anteils der Jugendlichen ohne Bildungsabschluss. Das sind aber auch Ziele, die Maßnahmen hierzulande erfordern, aber Auswirkungen auf Menschen in anderen Ländern haben, zum Beispiel die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster oder die Vermeidung klimaschädlicher Emissionen. Und schließlich geht es um Ziele in der internationalen Politik, bei der die reichen Länder besonders gefordert sind in Bezug auf die internationale Entwicklungsfinanzierung, den internationalen Klimaschutz oder die Durchsetzung der Menschenrechte. Dies betrifft auch Fragen globaler Strukturpolitik, etwa in den Bereichen Handel, Investitionen und Finanzsysteme. Vor allem geht es darum, die strukturellen Ursachen für Armut, wachsende globaler Ungleichheit, Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Flucht zu beseitigen.
Insofern bietet die Agenda 2030 für viele unserer Anliegen eine Steilvorlage. Umgesetzt ist damit aber noch nichts. Das wird ohne eine kritische und engagierte Zivilgesellschaft auf allen Ebenen auch nicht gelingen.
Wir nehmen die Herausforderung an!

Mit herzlichen Grüßen
Claudia Duppel


Landesbündnis gegründet

Vor kurzem wurde in Baden-Württemberg das „Landesbündnis für verantwortungsvolle Handelspolitik“ gegründet. Sein Ziel ist es, den Protest gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA in Baden-Württemberg zu bündeln und die Öffentlichkeit über die drohenden Gefahren aufzuklären. Es möchte die Arbeit des TTIP-Beirats BW kritisch begleiten und ist an einen bundesweiten Zusammenschluss angegliedert. Der DEAB ist Mitbegründer des Bündnisses. Er betrachtet es als seine Aufgabe, die entwicklungspolitische Perspektive einzubringen. Und so fordert das Landesbündnis nun in der ersten gemeinsamen Pressemitteilung: „Die Verhandlungen zu TTIP und die Ratifizierung des CETA müssen so lange ausgesetzt werden, bis eine Folgeabschätzung zu den Auswirkungen der Abkommen auf die Verwirklichung der Menschenrechte, der globalen Entwicklungsziele (SDGs) und der Klimaziele durchgeführt und deren Ergebnisse in einem modifizierten Verhandlungsmandat angemessen berücksichtigt wurde.“
Zu den Mitgliedern zählen Verdi, BUND, Attac, die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg e.V., Mehr Demokratie e.V. und viele andere.
Kontakt: claudia.duppel@deab.de
Weiterlesen: Presseerklärung und Positionspapier


Rat für Entwicklungszusammenarbeit zieht Bilanz

Mit der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz am 2. April 2016 und mit Blick auf das Ende der Legislaturperiode wurde die Zwischenbilanz 2015 des Rates für Entwicklungszusammenarbeit (REZ) des Landes Baden-Württemberg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Beschlossen hatte er diese bereits in seiner Sitzung am 22. September 2015, drei Jahre nach der Verabschiedung der Entwicklungspolitischen Leitlinien für Baden-Württemberg. Er zeigt darin den Stand der Projekte auf, mit denen die Entwicklungspolitischen Leitlinien durch die Landesregierung und die anderen entwicklungspolitischen Akteure in Baden-Württemberg umgesetzt werden, bekräftigt noch unbearbeitete Punkte und nimmt Stellung zu aktuellen Entwicklungen. Gegliedert ist der Zwischenbericht wie die Leitlinien selbst zunächst nach den Grundsätzen der Entwicklungspolitik des Landes und dann nach den einzelnen Handlungsfeldern vom Globalen Lernen bis zur Flüchtlingspolitik. Als Mitglieder des REZ haben Claudia Duppel und Uwe Kleinert an dem Zwischenbericht mitgewirkt.
Kontakt: claudia.duppel@deab.de
Download: Zwischenbilanz 2015 des REZ


MenschenWürdiges Gedenken

MenschenWürdiges Gedenken: Plakat
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Beim Kauf von Grabsteinen sollte auf eine verantwortliche Herstellung geachtet werden. Um Hinterbliebene dafür in angemessener Weise zu sensibilisieren, wurden im Beschaffungsprojekt des DEAB und der Werkstatt Ökonomie ein DIN A2-Plakat und eine Klappkarte mit grundlegenden Informationen erstellt. Der Landesinnungsverband Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk Baden-Württemberg wurde dafür als Unterstützer gewonnen. Die Medien machen deutlich: Die erste Wahl sind heimische oder europäische Steine sowie aufbereitete Grabmale. Bei Natursteinen aus Übersee sollte Kinder- und Sklavenarbeit durch ein unabhängiges Zertifikat ausgeschlossen werden. Karte und Plakat werden Steinmetzbetrieben, Friedhofsämtern, Bestattungsunternehmen und Pfarrer*innen zur niederschwelligen Informationsarbeit angeboten. Interessenten können gerne mithelfen, die Materialien zu verbreiten, indem sie Steinmetzbetriebe und Bestattungsunternehmen vor Ort, ihre Kommune oder ihr Pfarramt darauf hinweisen.
Bestellen der Plakate und Klappkarten: uwe.kleinert@woek.de oder u.umpfenbach@deab.de
Weitere Informationen: www.mehr-recht-als-billig.de
 
Grabmale auf dem Maimarkt

Auf dem „Maimarkt“ in Mannheim werden Uta Umpfenbach, DEAB, und Uwe Kleinert, Werkstatt Ökonomie, auf Einladung der nordbadischen Friedhofsgärtner und Steinmetzbetriebe über nachhaltige Grabmale informieren und ihre Materialien und Infotafeln im Ausstellungsbereich „Friedhofskultur“ – Zelt 38 –  präsentieren. Termin: 30. April bis 10. Mai.
Bestellen der Plakate und Klappkarten: uwe.kleinert@woek.de oder u.umpfenbach@deab.de
Weitere Informationen: www.mehr-recht-als-billig.de
 

DEAB in Aktion: Messe Fair Handeln


 

Vom 31. März bis 3. April 2016 fand in Stuttgart die Fach- und Verbrauchermesse Fair Handeln unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann statt. Der DEAB beteiligte sich mit verschiedenen Angeboten. Große Aufmerksamkeit erregte seine Fotowand „Eins mit dem Fairen Handel“. Zahlreiche Messebesucher*innen zogen sich den gemusterten Poncho über und verschmolzen damit optisch mit der hinter ihnen stehenden Leinwand. Mit einem fair gehandelten Produkt in der Hand ließen sie sich, ganz „eins mit dem Fairen Handel“, fotografieren oder machten Selfies. Auch bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Minister Peter Friedrich und der Gründer von PREDA, Pater Shay Cullen, verschmolzen auf diese Weise mit der Fotowand und dem Fairen Handel. Begeistert waren die Rückmeldungen zu dieser Aktion. Eine Besucherin berichtete, dass sie in kürzester Zeit 180 Likes auf ihrer Facebookseite für das Foto erhielt, andere meinten, dass die Aktion zur Kampagne ausgebaut werden solle.
Unter dem Motto „Jung und Fair – Wir stehen für den Fairen Handel“ verteilten junge Menschen in allen Messehallen 3000 Flyer zu den Produktgruppen Kaffee, Textilien, Schokolade und Zuckerrohr und kamen mit den Messebesucher*innen ins Gespräch. Die aktualisierte Broschüre „Weltläden in Baden-Württemberg 2016“ fand zahlreiche Abnehmer: Der DEAB verteilte 1.500 Broschüren.
Am DEAB-Stand konnten sich Messebesucher*innen spielerisch mit den SDGs (Sustainable Development Goals), den von der UN verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitszielen, vertraut machen. Eine-Welt-Promotor*innen aus ganz Baden-Württemberg standen hier für Gespräche zur Verfügung. Daneben gab es die aktuelle Ausgabe des Journals Südzeit sowie Informationen zu den Handlungsfeldern Fairer Handel, Nachhaltige Beschaffung, Globales Lernen und Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg.
Kontakt: elena.muguruza@deab.de


Ihre Aktion: Materialien ausleihen

Die auf der Messe verwendeten Materialien des DEAB sollen nicht im Lager liegen, sondern weiter genutzt werden. Interessierte können die Leinwand mit Poncho, das Memo-Spiel zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen sowie die Informationsmaterialien für ihre Aktionen ausleihen. Kontakt: Elena Muguruza, Tel. 0711-2207977, elena.muguruza@deab.de


Service für Aktive

Der DEAB unterstützt seine Mitglieder durch Information, Beratung, Vernetzung und Fortbildung und vertritt sie gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit.  Darüber hinaus ist der DEAB Servicestelle für alle Interessierte rund um das Thema Eine Welt. Die Mitarbeiter*innen der DEAB-Geschäftsstelle helfen darüber hinaus gerne weiter, wenn Engagierte für eine entwicklungspolitische Veranstaltung Referent*innen suchen, eine Ausstellung zeigen möchten, Informationsmaterialien benötigen oder auf der Suche nach Fördermöglichkeiten sind. Auch auf der Website des DEAB sind unter der Rubrik „Service“ zahlreiche Angebote zu finden. Zu sehen sind hier darüber hinaus Informationen zur Mitgliedschaft im DEAB oder die Möglichkeit, die Arbeit des Dachverbands durch ein Praktikum kennenzulernen. www.deab.de


Preisverleihung: Kulturwettbewerb „Aller Welt Bühne“


 

Im April wurden die Preise des Kulturwettbewerbs „Aller Welt Bühne“ während der Messe Fair Handeln verliehen. Entwicklungspolitische Zusammenhänge standen im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Als Ensembleleistung wurde das Theaterstück „Kleider machen Leute“ der Waldorfschule Balingen unter Leitung von Maria Radetzki ausgezeichnet. Für das Stück recherchierten die Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren zum Thema ökologisch und fair produzierte Textilien. „Die Mädchen und Jungen haben sich intensiv inhaltlich und künstlerisch mit der Textilproduktion in Asien auseinandergesetzt. Der Beitrag hat uns in hohem Maße beeindruckt“, sagte Jurymitglied Gabriele Radeke vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB).
In der Kategorie Darstellung wurde das Theaterstück „Ich träume jede Nacht von meiner Heimat“ des Theaters tri-bühne von Anna Koktsidou ausgewählt. Asylsuchende aus aller Welt haben der SWR-Journalistin ihre bewegenden Geschichten erzählt. Für die Effekte erhielt das bikulturelle Duo Masako Kamikawa und Doğanay Şahin für Piano und Gesang den Preis. Der Wettbewerb wurde für Bühnendarbietungen, die sich entwicklungspolitischen Fragestellungen widmen, ausgelobt. Träger des Wettbewerbs ist Engagement Global gGmbH in Kooperation mit dem Forum der Kulturen e. V. und dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB).
Kontakt: gabriele.radeke@deab.de


FairHandelsBerater Jürgen Menzel:  Abschied und Neuanfang

FairHandelsBerater Jürgen Menzel wird den DEAB Ende April verlassen und ab 1. Mai die Stelle „Friedensbildung“ bei der Evangelischen Landeskirche Baden antreten.
Er sei traurig, „in Zukunft nicht weiter für die Weltläden in meiner Region Ansprechperson zu sein, denn die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht“, so Menzel. Zum anderen habe sein Herz auch immer schon für die Friedensbildung geschlagen. Da er beim DEAB eine Teilzeitstelle innehatte, waren Kurse zu zivilem Friedensdienst, Zivilcourage, Konflikttraining ein zweites Standbein.
Dem DEAB werde er über die NGO „act for transformation“ weiterhin verbunden bleiben. „Wir machen Bildungsarbeit zum Globalen und Interkulturellen Lernen und zur Friedensbildung und werden sicherlich weiterhin in Baden-Württemberg dazu aktiv sein. Auch das Thema Fairer Handel wird weiterhin für uns wichtig sein.“ Aus diesem Grund werden die Kontakte nicht abbrechen, sondern auf neuer Basis weitergeführt werden. Und so freut sich der DEAB auf eine weitere Zusammenarbeit.


Stellenausschreibung

Drei Eine-Welt-Fachpromotor*innen für Fairen Handel in Baden-Württemberg beraten die Teams von Weltläden bei Neugründungen, Umzügen, Ladengestaltung, Arbeitsorganisation, Betriebswirtschaft und Teamentwicklung sowie bei der Bildungs- und Kampagnenarbeit. Sie sind Mitglieder des bundesweiten Netzwerks der FairHandelsBerater*innen für Weltläden und des Eine- Welt-Promotor*innenprogramms Baden-Württemberg. Träger der drei Stellen ist der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB.
Der DEAB sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Eine Welt Fachpromotor*in für Fairen Handel für die Region Ost-Baden-Württemberg.
Die Stelle hat einen Umfang von 65 Prozent einer vollen Stelle, d.h. 26 Wochenstunden. Bewerbungsunterlagen können bis zum 9. Mai ausschließlich digital geschickt werden an die Geschäftsführerin des DEAB, Claudia Duppel, claudia.duppel@deab.de.
Weiterlesen: die ausführliche Stellenausschreibung


Neue Publikation: Facilitating Global Learning – A Trainer's Manual

 


 

Das Handbuch „Global How?“ ist Ergebnis des Projektes „Facilitating Global Learning“, das sich zum Ziel gesetzt hat, außerschulisches Globales Lernen in Deutschland, Portugal und Rumänien zu stärken. Das Handbuch soll Trainer*innen bei der Konzeption und Umsetzung von Qualifizierungsangeboten für Multiplikator*innen des Globalen Lernens unterstützen. Ganz im Sinne des Globalen Lernens enthält es keine fertigen Rezepte, sondern gibt Anregungen und Impulse, um Kurskonzepte zu erstellen, die an den jeweiligen Kontext und die spezifischen Bedarfe der Teilnehmer*innen angepasst sind. Grundlage für das Handbuch sind die Studie „Global What? - A Study on Fact and Needs of Global Learning in Germany, Portugal and Romania“ und die Erfahrungen aus der Umsetzung von Test-Qualifizierungskursen für Multiplikator*innen des Globalen Lernens mit vier Modulen in Deutschland, Portugal und Rumänien.
Die Publikation wurde finanziell unterstützt von der Europäischen Union sowie dem Staatsministerium Baden-Württemberg u.a.
Download: Global How? Facilitating Global Learning
Weiterlesen: www.global-how.de  
Kostenlose Printversion sowie Informationen bei Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), Gabriele Radeke und Julia Keller, globales-lernen@deab.de


Kongress für Fairtrade-Schools


 

Über 140 Schüler*innen und Lehrer*innen besuchten den 1. Faitrade-School-Kongress Baden-Württemberg, der am 7. Dezember 2015 im Hospitalhof in Stuttgart stattfand. In Workshops und  Open Space Gruppen tauschten sich die Besucher*innen zu Themen rund um den Fairen Handel aus. Als Schirmherr der Kampagne eröffnete der Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch MdL, den Kongress: „Fairtrade-Schools sind eine Art Zukunftswerkstatt, in der Kinder und Jugendliche erproben und erleben, wie eine gerechtere Welt aussehen könnte. Wir wollen Kinder und Jugendliche frühzeitig auf den immer komplexer werdenden Alltag und die Verflechtungen in der globalisierten Welt vorbereiten.“ Der DEAB ist Kooperationspartner der Kampagne Fairtrade-Schools in Baden-Württemberg und war beim Kongress mit einem Workshop und auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten.
Kontakt: julia.keller@deab.de.
Foto-Dokumentation: Download
Foto-Dokumentation: Online blättern (extern)


Südzeit

Die kommende Ausgabe des entwicklungspolitischen Journals Südzeit erscheint im Juni mit dem Schwerpunktthema „Die Neuen sind da – Muslime in Deutschland“. Gerne nimmt die Redaktion Ihre Veranstaltungshinweise auf. Bitte schicken Sie diese bis 3. Mai an suedzeit@deab.de.






Das Eine Welt-PromotorInnenprogramm in Baden Württemberg


Zusammenarbeit leicht gemacht: Glossar erschienen


 

Was ist eigentlich Transdiziplinarität? Was bedeutet Vulnerabilität? Die Publikation „Global nachhaltige Kooperationen - ein Glossar für zivilgesellschaftliche Organisationen und Hochschulen“ beleuchtet kurzweilig Begriffe an der Schnittstelle von Hochschulen und Zivilgesellschaft. Gleichermaßen geeignet für Einsteiger wie für alte Hasen will sie zum Nachdenken anregen, aber auch zu mehr Zusammenarbeit und Austausch in den Bereichen globaler Nachhaltigkeit ermutigen. Denn trotz guten Willens ist die Zusammenarbeit zwischen Akteur*innen an Hochschulen und in der Zivilgesellschaft manchmal gar nicht so einfach. Das Glossar soll hier unterstützen und zur besseren Verständigung beitragen.
Exemplare (kostenlos) bestellen oder herunterladen:
Karola Hoffmann, Eine-Welt-Fachpromotorin Hochschulen, forum für internationale entwicklung + planung (finep), Plochinger Str. 6, 73730 Esslingen, Tel.: 0711-932768-65, karola.hoffmann@finep.org, http://hochschulpromotorin.finep.org


Mensch. Macht. Handel. Fair. – Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!


 
 

Woher kommt das T-Shirt, das Sie tragen? Kann der Bauer, der Ihren Kaffee angebaut hat, von dem Ertrag leben? Von einer Wertschätzungskette ist der weitaus größte Teil des Welthandels weit entfernt. Denn bei den meisten Unternehmen steht der Profit im Vordergrund und nicht das Wohl der Menschen. Immer wieder kommt es zu Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten entlang internationaler Lieferketten. Doch bislang ist es kaum möglich, Unternehmen dafür haftbar zu machen. Anna Hirt, Weltladen-Dachverband und Elena Muguruza, DEAB, werden am 7. Mai über die Problematik intransparenter Lieferketten im Welthandel informieren und aufzeigen, welche Maßnahmen die Politik aktuell ergreifen könnte, um gerechtes Wirtschaften in einer globalisierten Welt zu fördern. Letzteres praktiziert der Faire Handel jeden Tag.
Anlässlich des Weltladentags 2016 informieren die Stuttgarter Weltläden im Innenhof des Alten Waisenhaus mit Infoständen und Aktionsspielen über den Fairen Handel und sammeln Briefe an Bundeskanzlerin Merkel mit den politischen Forderungen der Kampagne. Genuss bereiten leckere Snacks mit fair gehandelten Produkten. Mit einem eigenen Stand stellt BanaFair die Kampagne "Make Fruit Fair!" vor.
Termin und Ort: Samstag, 07. Mai 2016 von 12 bis 16.30 Uhr im Innenhof Altes Waisenhaus und Globales Klassenzimmer im Welthaus, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart.
Kontakt: Fachpromotorin für Fairen Handel, elena.muguruza@deab.de
Download: Einladung


Fair Handeln: Internationale Messe in Stuttgart


 

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann fand vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart die achte Messe Fair Handeln statt. Sie ist Fach- und Verbrauchermesse und zugleich Informations- und Kontaktbörse für Importeure, Händler, kirchliche und staatliche Institutionen, Unternehmen und Verbände, Medien, Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft, NGOs und Akteure sowie interessierte Verbraucher. Begleitend zur Messe gab es ein attraktives wie informatives Rahmenprogramm. Darüber hinaus wurde am Stand der SEZ ein Schwerpunkt auf der Partnerschaftsarbeit in Baden-Württemberg gelegt. Stellvertretend für die vielen  Partnerschaftsgruppen im Land präsentierten sich täglich wechselnd insgesamt acht Vereine und Kirchengemeinden und stellten ihr Engagement in Afrika, Asien und Lateinamerika vor. Sie tauschten sich mit den Messebesuchern über das Thema Partnerschaftsarbeit aus und sammelten Ideen und Meinungen der Gäste zur Frage „Was braucht man für eine gelingende Partnerschaftsarbeit?“
Kontakt: Fachpromotorin für Partnerschaften, Astrid Saalbach, saalbach@sez.de


Goldabbau in Peru: Fair zu Mensch und Umwelt?

Peru ist weltweit der fünftgrößte Produzent von Gold. Die Nachfrage nach dem Edelmetall ist anhaltend auf hohem Niveau – der Preis hat sich seit 2008 verdoppelt. Um das Gold vom Gestein zu lösen, werden giftiges Zyanid und Quecksilber eingesetzt. Nicht nur Umweltverschmutzungen, sondern auch Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung, Proteste gegen Großminen gefährlich. Im Rahmen der Messe FAIR HANDELN sprachen Reinhard Seifert, Buchautor aus Cajamarca/Perú und Angelika Grote, TransFair Deutschland e. V., Köln über den Abbau von Gold. Reinhard Seifert berichtete über die Situation in der Region Cajamarca und über die immer weiter zunehmende Verseuchung sowie Knappheit von Wasser. Angelika Grote von TransFair Deutschland e. V. stellte deren neuen Fairtrade-Gold-Standard vor. Zwei Goldminen in Peru, die als Kooperativen arbeiten, sind bereits zertifiziert. Dies garantiere den Arbeitern einen stabilen Mindestpreis, sorge für die Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen und besseren Umweltschutz. Bei der anschließenden Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, ob der Rohstoff zum Leben überhaupt nötig sei. Der Bedarf an Gold für technische Geräte könne auch mit recyceltem Altgold abgedeckt werden. Darüber hinaus wurde gefragt, ob die Entwicklungszusammenarbeit den Menschen vor Ort nicht andere Alternativen zur Einkommenssicherung bieten könne als den schädlichen Goldabbau.


Praxisworkshops

Die acht Eine-Welt-Regionalpromotor*innen bieten in ihren Regionen Praxisworkshops an zu den Themen Finanzielle Förderung und Projektentwicklung, Pressearbeit, Projektmanagement, Organisationsentwicklung für kleinere Organisationen, Einführung ins Fundraising, Moderation und Planung und Durchführung von Kampagnen.
Download: Faltblatt "Praxisworkshops 2016. Praktische Bausteine für die Eine-Welt-Arbeit"


DEAB-Termine

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